Home

Unsere ChilisZum Pepper King Hot Shop
 
 

Home
Unser Hot-Shop
Chilisorten
45er
Baccatum
Chilis 2007
Chilis 2006
Chilis 2005
Chilis 2004
Chilis 2003
Chilis auf der Terrasse
Chilis im Urlaub
Chiliblueten
Das Hochbeet
Erntefotos 2004
Farbenspiele
Galerie
Rocoto 2004     

 

 

 

                                                                           

              45er                         Chilis 2004                  Baccatum

                                                   

                                 
Eigene Chilis machen Freude und bringen Freunde!

Auslegen der Samen!
In Blumenerde oder Anzuchterde können Schädlinge oder Larven von Schädlingen versteckt sein, darum empfehle ich die Erde (ohne Samen) in ein Gefäß zu füllen und in der Microwellle oder in einem  Backofen stark zu erhitzen um alle eventuellen Plagegeister sich zu entledigen. Einstellungen müssen je nach Gerät gemacht werden. Empfehlen würde ich 20 min im Backofen bei 200°.
Wenn dann noch etwas lebt habt Ihr etwas falsch gemacht oder eine neue Spezies entdeckt.
Wir können von den gekauften Chilis natürlich den Samen entnehmen und direkt einsähen, oder Ihr kauft  euch den Samen im Pepper-King Hot Shop.
Ich empfehle immer den Samen 24 Stunden in lauwarmen Kamillentee einzulegen. Das hat den Vorteil, dass eventuelle Pilzsporen abgetötet werden, und es verkürzt die Keimzeit.
Die Samenhülle ist für den Keimling wesentlich leichter zu durchstoßen als bei Samen die kein Kamillebad hatten.
Nach dem Kamillebad bringen wir die Samen in die Erde, dafür reicht es aus, ein Kleines Gefäß (Joghurtbecher oder ähnlich) mit Anzuchterde bis ca. 2cm tiefer als Randoberkante zu befüllen. Die Erde leicht andrücken und darauf dann den Samen legen. Sollen mehr als ein Samen gelegt werden, muß ein Mindestabstand von 3 cm eingehalten werden. Nach dem auslegen der Samen füllen wir noch einmal eine 5mm Schicht Anzuchterde auf die Samen. Eine weitere Variante ist auch,  5mm tiefe Löcher in die Erde zu drücken, den Samen in die Löcher legen und danach die Löcher mit Anzuchterde wieder zudecken. Egal welche Technik eingesetzt wird, es muß darauf geachtet werden, dass die Anzuchtgefäße an der Unterseite genügend Löcher haben um  Staunässe zu vermeiden. Chiliheads die mehr als eine Sorte anbauen möchten, können auch den Luxus eines Zimmergewächshauses genießen, die Vorgehensweise ist die Gleiche. Wenn der Samen ausgelegt ist und die Erde gut durchfeuchtet ist stellen wir das Gefäß vor dem Fenster auf die Fensterbank, (wenn ein Heizkörper unter dem Fenster sitzt). Auf dem Fußboden vor dem Fenster ist bei einer Fußbodenheizung ein Idealer Platz. Es sollte eine helle Stelle sein die eine Temperatur zwischen 23° - 33° hat. Das Zimmergewächshaus hat natürlich eine Abdeckung die unser selbst gebasteltes Gefäß nicht hat. Hier reicht eine Plastikhaube Frischhaltefolie oder ein Glas als Abdeckung.
Wenn sich Wasser an der Abdeckung bildet, muß öfter gelüftet werden um Schimmelbildung zu verhindern.

 

Hurra die Samen keimen.

Je nach Sorte und Samenqualität keimen die Samen unterschiedlich. Die ersten können nach 3 Tagen das Licht der Welt erblicken. Einige Sorten haben bei gleichen Bedingungen bei uns erst nach 65 Tagen gekeimt. Z.B Chiltepin!
Im Normalfall sollten die Samen aber nach 3 - 14 Tagen aus der Erde schauen. Wenn die Keimlinge dann ihren Kopf aus der Erde gesteckt haben muß auch mehrmals am Tag die Haube oder die Folie abgenommen werden um das Schwitzwasser zu entfernen und eine ausreichenden Luftaustausch zu gewährleisten. Jetzt brauchen die Keimlinge ausreichend Licht, es ist darauf zu achten, dass die Erde nicht vollkommen austrocknet. Der Keimling soll auch nicht ersaufen, also immer die Erde leicht feucht halten. Im Zweifelfall immer nach dem Motto "weniger ist mehr".

Chilis müssen vereinzelt werden (pikieren)

Unsere Pflanzen haben schon das Zweite Blattpaar gebildet und wollen jetzt allein in einen Topf weiter wachsen, der nicht unter 10cm Durchmesser haben sollte. Um die Pflanze von den anderen zu trennen ist es von Vorteil wenn die Erde sehr feucht ist. Es kann dann der Topf umgestülpt werden und die Pflänzchen mit der Erde aus dem Topf geholt werden. Von Vorteil ist es wenn die Erde an der Wurzel bleibt. Am besten erreicht man das, wenn die Erde schön feucht ist um sie an die Wurzel leicht anzudrücken und dann in das Pflanzloch einsetzt. Wir bereiten den größeren Topf  mit Blumenerde vor. Die kleine Pflanze findet genügend Nährstoffe in Blumenerde von guter Qualität. Bei minderer Qualität empfehlen wir mit Flüssigdünger nachzudüngen. Mit einem flüssigem Tomatendünger kann nichts verkehrt gemacht werden. Es ist sinnvoll sich die Gebrauchsanweisung auf der Flasche durchzulesen und von der Anweisung erst einmal mit der halben Ration anzufangen, da die Pflanzen noch sehr klein und zart sind. Bitte auch hier, "weniger ist mehr". Die Pflanze wird es dir danken.

Jetzt kommt meine Chilipflanze in den letzten Topf, in diesem Jahr.

Der letzte Topf sollte genügend Platz haben, denn hier verbringt die Pflanze meistens die Längste Zeit und soll dazu auch Früchte (Beeren) tragen. Eine gut gepflegte Chilipflanze kann im erstem Jahr über 2m groß werden und über 1000 Früchte (Beeren) tragen. Einige haben vielleicht Erfahrungen mit einem Aquarium gemacht. Da ist es auch so, kleines Aquarium, kleine Fische, großes Aquarium, große Fische! Also nehmen wir jetzt einen Topf mit ca. 7 l Volumen. In diesen Topf kann jede Art gepflanzt werden, große Töpfe haben auch den Vorteil, dass er nicht so schnell an heißen Tagen austrocknet und ein ständiges nachgießen nicht nötig ist. Um den Topf mit der richtigen Erde zu füllen mischen wir unsere Blumenerde mit normaler lockerer Gartenerde je zur Hälfte und füllen den Topf zu 2/3 mit der gemischten Erde an. Wir nehmen jetzt einen Großen Esslöffel Urgesteinmehl und mischen den in die Erde im Topf unter. Jeder muß selbst entscheiden ob er mit Flüssigdünger weiterdüngt, oder ob ein Langzeitdünger eingesetzt werden soll.
Der Langzeitdünger sollte für Tomaten gewählt werden und nach Anweisung auf der Dose in die Erde eingemischt werden. Wir nehmen jetzt die Pflanze aus dem kleinen Topf und stellen die Pflanze in die Mitte vom großem Topf, jetzt füllen wir ringsum unsere gemischte Erde ein, danach die Erde andrücken und angießen, dabei die Pflanze ausrichten und gerade stellen.

Unsere Pflanzen kommen nach draußen.

Um unsere Pflanzen an die Sonne und den Wind zu gewöhnen muß unsere Pflanze langsam an die Sonnenstrahlung gewöhnt werden. Wir haben gute Erfahrungen gemacht mit Plätzen unter Büschen und Sträuchern, wo die Sonnenstrahlen nur teilweise durchkommen und nicht dauerhaft mit der ganzen Energie auf die Pflanze einstrahlt. Hier habe ich unsere Pflanzen bei bewölktem Wetter verteilt um sie an die Sonnenstrahlung zu gewöhnen. Pflanzen die von innen nach außen in die Sonne gestellt werden  können einen Sonnenbrand bekommen der zum absterben der Pflanze führen kann. In der Wohnung konnte die Pflanze auch kein Widerstand gegen den Wind aufbauen, daher wählen wir einen Windgeschützten Platz und binden die Pflanze je nach Größe an eine Rankhilfe fest. Die Rankhilfe sollte an einer Seite spitz sein und nicht so dick, da sonst die feinen Wurzeln beschädigt werden könnten. Natürlich ist die Strahlung der Sonne auch an bedeckten Tagen vorhanden. Einen Termin für das rausstellen der Pflanzen möchte ich hier nicht nennen, da es zu starke Gebietsunterschiede innerhalb Deutschland gibt. Auch nach den Eisheiligen kann es noch kalte Nächte geben. Ich empfehle ein dauerhaftes rausstellen der Pflanzen erst wenn die Temperaturen Nachts nicht unter 10° sinken.

In kürze schreibe ich den Bericht weiter. Michael
                     
                                    

 

Senden Sie E-Mail mit Fragen oder Kommentaren zu dieser Webseite an webmaster@mmattick.de
Stand: 26. Juli 2007